Donnerstag, 29. April 2010



Ich esse gerne Salat. Sobald das erste Grün sprießt, mache ich mich auf die Suche nach Salatergänzungen im Garten. Sehr zeitig ist immer der Giersch (Ohne Bild) . Er steht bei uns in rauen Menagen auf der Wiese. Über die Essbarkeit liest man Verschiedenes, aber letztendlich: Ich habe ihn an den Salat getan und lebe noch... Ebenfalls zeitig im Austrieb ist der Garten-Sauerampfer. Der Knoblauch macht viel Blatt, aber keine Knolle -ab in den Salat mit ihm :) Der Liebstöckel wird eigentlich eine stattliche Staude. Bei uns fressen aber immer die Schnecke dran herum. Jetzt hörte ich, dass Holzasche denselben keine Freude macht. Davon haben wir genug - ich habe allerhand um die Pflanze gestreut und bisher sieht sie gut aus.....

Bilder vom vergangenen Wochenende. Feuer machen gehört immer dazu, weil es den Kleinen bei Laune hält. Und wenn man nicht vergessen hat, Grillwürste zu kaufen, hat man auch ein einfaches Abendessen. (Die Würstchen haben nicht besondes geschmeckt: Merke: Nur Thüringer kaufen.) Der Kleine kann langwierig in und mit einer Pappkiste spielen. Schön zu sehen.

Donnerstag, 15. April 2010

Frühling ist



Die letzten Tage hielten kaum Sonne bereit, aber das frische Grün allenthalben und die ersten Blüten sind wunderbar. Wenn wir Pfirsiche ernten wollen, muss aber nun mal die Sonne raus kommen, damit ein Bienlein fliegt.
Ein Starenpaar hat die Wohnung beäugt und für gut befunden. Sie müssen sich aber noch daran gewöhnen, dass hin und wieder mal jemand vorbei läuft oder im Garten ist - ich hoffe, sie können sich damit arrangieren - noch sind sie sehr unruhig. (Sind sie eigentlich schon zu zweit, oder baut wieder nur "er"?)
Diese Kletterpflnanze haben wir vor drei oder vier Jahren aus Großmutters Garten (bei ihr hieß alles was rankt Klematis) übernommen. Bisher hatte sie nur grünes Blattwerk und ich habe mich gefragt, was das sein könnte. Nun bekommt sie erstmalig Blüten (nicht zurück geschnitten!!) - ich freue mich und bin schon sehr gespannt.

Höchste Zeit wurde es für die Pfingsrosen aus meines Bruders Garten - nicht nur, weil der Austrieb schon recht weit ist, sondern auch, weil er Haus und Grundstück verkauft hat. Die Pfingsrosen sind noch von meiner Mutter gepflanzt: eine rosa und eine weiß mit wunderbarem Duft. Ich hoffe, ich habe beide erwischt...


Hier nun die Bilder von den geschnittenen Apfelbäumen (leider war das Wetter am vergangenen Wochenende nur mäßig) - der Ökogartenbauer hat eher große Äste herausgenommen, als am Kleinzeug rumgeschnitzt. Nun sollen die Bäume zwei Jahre wachsen und dann gucken wir mal, wie sich die Kronen entwickeln. Ziel ist es, aus den verschnippelten Strünken wieder richtige Bäume zu machen, die eine schöne große Krone haben. (Die eingekürzten Leitäste hatten die Bäume leider schon, als wir den Garten übernehmen).

Die Jungbäume soll ich gar nicht schneiden, sagt er. Klingt sehr sympathisch.

Freitag, 2. April 2010

Die Rosen sind alle gut durch den kalten Winter gekommen. Die neue gepflanzten sehen prächtig aus. Die älteren sind inzwischen fast alle kräftig zurück geschnitten - ich hoffe, dass so große Ausfälle wie im letzten Jahr ausbleiben. Der Mondkalender stand jedenfalls recht günstig.

Der Efeu ist schön gewachsen an der Mauer. Muss er auch, denn sie fängt doch sehr zu bröckeln an. Besonders nach dem kalten Winter. Der Baufritze hatte mir gesagt, dass das passieren kann. Man hätte wesentlich mehr Aufwand betreiben müssen, um eine dauerhaft Lösung zu haben. Das wollte ich nicht. Der Efeu muss nur recht schnell wachsen....
Der Wein wurde am vergangenen Wochenende vorbildlich gestutzt. Leider wachsen die Ranken nicht, wie sie sein müssten, um wie im Buch auszusehen - ich musste improvisieren. Außerdem war zwar lt. Mondkalender ein recht guter Zeitpunkt für den Schnitt, aber einer der Stöcke hat noch zwei Tage "geblutet".

Sonntag, 21. März 2010

Endlich Frühling.
Es denke keiner, ich verschliefe den Frühlingsbeginn. Es mangelt nur an Fotos.

Gestern:
Zwei Stunden Obstbaumzweige gehäckselt. Der Gartenbauer hat unsere Bäume stark ausgelichtet. Dazu kommt auf alle Fälle noch eine Dokumentation.

Heute:
Schönes Feuerchen gemacht, um auch den Kleinen in den Garten zu locken. Wein geschnitten, zwei Rosen geschnitten, Dekoecke an der Tür beräumt. Fotos folgen.

Stand:
Nachdem die gelben Krokusse schon zwei Wochen blühen, sind nun auch die violetten raus. Die Rosen sehen trotz des kalten Winters alle sehr hoffnungsvoll aus. Das Kaninchen freut sich, endlich wieder auf die langsam grün werdende Wiese zu dürfen...

Sonntag, 22. November 2009


so schön ist herbst...
Ja, erhlich, ich habe keine Zeit für den Garten. Gerade mal das Laub zusammen zu rechen, haben wir geschafft. Es wird leider auch viel zu früh dunkel. In einem Anfall von Leichtsinn hatte ich mir vor einiger Zeit Rosen bestellt. Und irgendwann wurden dieselben geliefert, und zwar EHE ich die entsprechenden Beete frei hatte! Insgesamt 15 Rosenstöcke habe ich geplanzt. Das begann damit, dass ich auf dem großen orangen Beet Platz gemacht habe. Die Fingerhüte kamen dahin, wo die Wucherblumen standen. Und die Wucherblumen ins violette Beet, wo ich dafür wuchernde Herbstastern ausgrub.
Und den Frauenmantel, der ohnehin zu grünstichig für die orangen Rosen war, setzte ich zu dem Goldahorn, den wir zur Hochzeit geschenkt bekommen hatten und der seinen Platz nun endlich auf dem neuen Halbrundbeet gefunden hat. Für die Schwertlilien war nach der Rosenpflanzung leider auch kein Platz mehr: sie kamen auch an einen neuen Platz. Zu allem Übel mussten überall Winden- oder Queckenwurzeln ausgegraben werden. Die ganze Aktion hat volle drei Wochenendtage (an drei Wochenenden) in Anspruch genommen).
Zuletzt kamen drei Exemplare von "Braithwaite", einer magentafarbenen englische Rose auf das Beet im Hof. Dafür habe ich den Hibiscus ausgegraben, der wenig geblüht hat. Die Clematis montana ist welk seit der Neuverlegung der Abwasserleitungen. Ich gebe die Hoffnung auf neuen Austrieb im Frühjahr noch nicht auf. Sie hatte sich auch nach der Fassadenrenovierung wieder erholt...

Mittwoch, 30. September 2009

Unser neuester Besuch im Garten sind allerhand Raupen des Kohlweißlings. Sie fressen munter an der Kapuzinerkresse. wir beobachten schon einige Tage, wieviel sie abzufressen schaffen (denn wir haben allerhand Kapuzinerkresse)- noch ist der Kahlfraß überschaubar. Heute entdeckten wir neben den fast erwachsenen Raupen eine zweite Menge, aus einem offenbar späteren Gelege. Wo aber werden sie sich verpuppen?

Interessantes zum Kohlweißling gibt es HIER .
Der alte Durchgang an der Hecke scheint noch immer von irgendwem benutzt zu werden: er wächst einfach nicht zu. Vielleicht der Fuchs? Oder fremde Hunde? Oder ist es gar eine Abkürzung der Kinder? Habe ein paar stachelige Rosenranken genutzt, um den Durchgang zu sichern. Mal sehen, ob das hilft.