Weil doch nun Frühling ist, habe ich die Töpfe am Eingang frisch bepflanzt. Auch der Liebste mag lieber die kleinblütigen Violas. Im Blumengeschäft gabs die hübschen Dekoideen dazu: Moos, was wir reichlich auf der Wiese haben, und trockene Thymianzweige.
Dienstag, 5. April 2011
Montag, 28. März 2011
Versäumnisse
Am Wochenende habe ich Versäumnisse nachgeholt: Die Zwiebeln sind Mitbringsel aus unserem Sommerurlaub. Allium Gladiator wird wohl noch - die anderen sind verfault. Ja, ich schäme mich. Aber mit dem Einpflanzen ist es immer sehr schwer. Ich weiß auch nicht. Zwei Tüten Krokusse lagen auch noch in der Garage, die ich fix noch in die Erde gesteckt habe.
Und das hatten mir Gartenbesucher nach der offenen Gartenpforte (Anfang Juni!) gebracht. Meine Freundin Katja hat mich den ganzen Herbst ermahnt, es endlich einzupflanzen. Zum Glück: Dank der Tütenumhüllung ist es durch den Winter gekommen. Nun habe ich es endlich eingepflanzt. Ehrlich gesagt: Ich wusste auch nicht so recht, wohin damit. Es wird wohl sehr wuchern. Nun steht es mit auf dem Hofbeet (siehe unten) - dort darf es sich üppig ausbreiten.
Wie dieses kleine Kräutlein heißt, muss ich nochmal nachschlagen. Es amüsiert mich aber immer sehr: Im Frühjahr ist es sehr zeitig mit am Start und wenn die Samen reif sind, dann springen diese sehr lustig durch die Gegend, wenn man die Pflanze anstößt.
Und was ist das? Das ist allerfeinstes Kaninchenfutter. Noch ist es etwas mühsam, frisches Grün zu pflücken. Das streife ich mit dem Ausstecher durch meine Beete und ernte die Rosetten komplett: die Kaninchen wissen selber, wieviel sie davon abbeißen wollen...
An der Hofwand ist im Herbst nach langem Regen, der die Trieb schwer gemacht hatte, der Efeu komplett mit der Farbe abgefallen. Vielleicht auch, weil die Nachbarin ihn immer schön oben abschneidet und keineswegs drüber gewachsen haben will. Die Container davor (und manchmal auch auf dem Beet) machen die Sache nicht schöner. Hier muss ich immer viel Müll absammeln, der herumgeweht wird. Ich habe das alte Laub weg gemacht. In der Mitte wächst ein Hartriegel, der sich irgendwie ganz allein hier eingefunden hat und im Vordergrund ein kleiner Forsythia, den die Eltern letztes Jahr mitbrachten. Da wird schon noch was draus.
Und von allen unbemerkt, ganz versteckt, hat sich eine Schönheit entwickelt. Offenbar gefällt es ihr an diesem eher unwirtlichen und komplett schattigen Ort. (hellebrorus, aber welcher genau weiß ich nicht)
Zwischen den Efeu-Blättern hat es sich jemand gemütlich gemacht.
Freitag, 25. März 2011
Frühlingsboten
Natürlich habe ich am Wochenende im Garten gearbeitet, soweit es die Zeit zwischen Arbeitseinsatz im Gemeindehaus und Schwiegerelternbesuch zuließ. Aber mir fiel gerade noch rechtzeitig ein, dass Vollmond und also ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für den Rosenschnitt ist. So habe ich rings um das Grundstück Müll und altes Laub beräumt - das gibt keine spektakulären Fotos. Deshalb die ersten Frühlingsboten. Die Veilchen blühen. Blaue vor dem Hasenstall, die hellvioletten stehen im Blumenbeet.
Diese kleinen Narzissen werden heutzutage oft in den Blumenläden für kleine Körbchen verwendet. Im Gartenbedarf habe ich sie noch nicht gesehen. Unsere sind jedenfalls alle aus geschenkten Blumenkörbchen. Sie blühen etwas eher, als unsere normalen Narzissen, wobei auch diese an der Südwand die ersten Blüten zeigen.
Das Lungenkraut ist eine Wildpflanze und als Gartenpflanze wenig üblich. Es blüht aber, wie man sieht, mit als erstes, und ist wirklich süß. Ich mag auch die weiß gepunkteten Blätter, die das ganze Jahr über schön aussehen. Es ist anspruchslos, mag es eher schattig (Waldpflanze) und hält auch bei Trockenheit durch. Es samt sich aus, wird aber nie lästig. Gerade habe ich noch nachgelesen, dass es nicht aus Spaß Lungenkraut heißt, sondern der Tee wirksam bei Husten ist. Das muss ich mir merken...
Mittwoch, 16. März 2011
Auch der Kleine hat Freude an den ersten schönen Tagen im Garten....
So sehen die Beete aus: Durch den vielen Schnee ist alles platt gedrückt und zusammen geklebt. Wohin ich auch sehe: Arbeit über Arbeit! Das Blumenbeet habe ich schon mal grob entmüllt. Die Hacke muss aber auch noch durch, denn das Unkraut ist wieder allem voran.
Liebe Alise, vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Ich habe sehr wenig Zeit, weshalb das Weblog mitunter brach liegt. Aber letztendlich wollte ich in diesem Blog auch für mich selbst den Stand des Gartens festhalten. Wenn ich weiß, Du liest mit, macht es mir noch mehr Freude, die Fotos einzustellen.
Mittwoch, 2. März 2011
Die lange Kälte dieses Winters geht mir auf die Nerven. Letzte Woche war zum wiederholten Mal unsere Wasserleitung eingefroren. Aber nun steht die Sonne schon so hoch, dass es nicht mehr ewig dauern kann. Jede nach friert es noch, so dass ich nicht wage, die Beete abzuräumen, aber die Stauden stehen in den Startlöchern und die Krokusse blühen nun schon seit zwei Wochen. Es wird nun unweigerlich Frühling. Winter adé!
Freitag, 21. Mai 2010
Das ist ein Foto aus dem "wilden" Obstgarten. Eine Wiese ist einfach etwas herrliches: es gibt sooo viel darauf zu entdecken. Im Beet ist der Hahnenfuß ein scheußliches Unkraut, aber hier neben dem Beinwell blüht er so zauberhaft. Wenn ich durch die Wiese mit der nun beginnenden Gräserblüte laufe, halte ich eine blühende Wiese für den Innbegriff der Freiheit.
Im Kräuterbeet gab es Verluste: der Thymian hat arg gelitten, gerade hier und da ein Blättlein ist noch am Strauch - mal sehen, wie daraus wieder ein Pflänzlein wird.Auch im Rosenbeet gab es Verluste. Diese ist eingegangen. Aber ich mache diesmal nicht den Schnitt verantwortlich: kein einziger Austrieb, egal wo. Leider auch nicht den Winter überstanden hat "Heritage", die letztes Jahr schon so gelitten hatte. Ich werde eine Neue planzen.
Die Rabatte hinten ist inzwischen auch ganz schön geworden: der Waldmeister macht sich ordentlich breit, links eine bizarre Schönheit aus England, die nur einen botanischen Namen hat, rechts der Geißbart sehr schön gewachsen und die Clematis montana kurz vor der Blüte. Der Flieder tut sich zwar sehr schwer, obwohl er vier oder fünf Jahre hier steht, aber ich will nachsichtig sein: ich glaube, hier ist nur Dreck untendrunter.
Trotz schlechten Wetters habe ich am vergangenen Wochenende begonnen, die Buchshecken zu schneiden. Dafür ist trüber Himmel eigentlich perfekt: die Spitzen trocknen nicht so aus. Der Liebste hatte mir im vergangenen Jahr extra so eine Miniakkuschere gekauft, aber mit der Handschere geht es doch besser. Ich springe über meinen Schatten und spanne eine Schnur. Der Rest muss nun irgendwie dieses Wochenende werden.
Donnerstag, 20. Mai 2010

Nachdem ich im vergangenen Jahr sehr, sehr spät war mit den Tomaten, habe ich nun beim Gärtner um die Ecke kurzfristig welche erstanden und am 15.5. gepflanzt. (Heute erste häßliche Schneckenfraßspuren an einer Pflanze- mal sehen, ob sie noch was wird..) Außerdem Salat und Kohlrabi gepflanzt. Allerlei ausgesäht und - viel zu spät, aber für Lauch geht es schon - die letzen Zwiebeln gesteckt. Meine Idee ist, insbesondere viel Zutaten für Salat zu haben, da die Familie den wenigsten Gemüsen wirklich zugeneigt ist (bedauerlicherweise).
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